Die wöchentliche Andacht

"Ballermann" wieder dicht: Schock an der "Bierstraße",

titelt die tagesschau.de. Kaum hat der Spaß begonnen, ist er auch schon wieder vorbei. Maskenpflicht ist nun auf Mallorca angesagt und das nicht nur in Geschäften und geschlossenen Räumen, sondern auch im Freien. Viele Touristen sind sauer, verhagelt diese staatlich angeordnete Maßnahme doch das typische Urlaubsfeeling auf Mallorca. Manche stornieren oder reisen eher wieder ab. Diese aktuelle Begebenheit ist nur eine Geschichte von vielen, die die Corona-Krise in unseren Tagen schreibt.

Hatte man anfangs gedacht, irgendwann und irgendwie würde sich schon alles wieder normalisieren, reibt man sich nun ständig die Augen neu, angesichts von Corona-Nachrichten, die scheinbar nicht enden wollen.

Unter uns gibt es unterschiedliche Meinungen zu all den getroffenen Maßnahmen. Manche unterstützen sie vollumfänglich. Andere ärgern sich zunehmend darüber und beginnen deren Nutzen anzuzweifeln. Einige warnen gar, durch diese Maßnahmen würden unsere Freiheitsrechte dauerhaft eingeschränkt werden.

Wenige allerdings machen sich darüber Gedanken, inwiefern Gott durch Corona zu uns sprechen könnte. Zugegeben in unserer heutigen Zeit geniert man sich. bis in die Kirche hinein, solche Fragen zu stellen. Aber warum eigentlich?

Schauen wir in das Alte Testament, so lesen wir, wie Gott schon im alten Ägypten durch unterschiedliche Plagen gesprochen hat. Damals traf es den Pharao. Durch immerhin 10 Plagen sprach Gott zum Pharao. Doch der hörte nicht, sondern verstockte sein Herz.

Wer nun meint, zu Zeiten des Alten Testamentes mag Gott so geredet haben, aber doch wohl heute nicht mehr, der irrt. Im Neuen Testament, in der Offenbarung, lesen wir ebenfalls von kommenden Gerichtsplagen. So berichtet z.B. Off. 16,9 von großer Hitze, die die Menschen versengen wird und wie die Menschen darauf reagieren werden: „Sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben“.

Warum schließt der Ballermann nach so kurzer Zeit wieder seine Pforten? Vielleicht deshalb, weil der Ballermann ein Symbol ist? Denn zumindest für die westliche Welt steht er für Spaß, Sorglosigkeit, Zerstreuung und Maßlosigkeit. Gott wird beim Ballermann wahrscheinlich keine große Rolle spielen, nehme ich mal an. Der Ballermann, als Symbol, ist ein Kennzeichen für unser Lebensgefühl, das zu einem großen Teil Gott ausklammert.

Kann es sein, dass Gott durch Corona noch einmal einen dringlichen Weckruf an die gottlose Welt richten und sich damit in Erinnerung bringen möchte? Denn er allein weiß ja was Menschen in der Ewigkeit blüht, die Gott gegenüber hartherzig bleiben. In wirklicher Gottlosigkeit landen zu müssen ist grausam und ohne Hoffnung auf Erlösung. Deshalb ruft Gott alle Menschen zu sich nach Hause. In 1. Timotheus 2,4 lesen wir: Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Es wäre wirklich fahrlässig, Gottes Rufen einfach so zu ignorieren. Vielmehr ist es wirklich an der Zeit. Wir sollten alle den Heimweg zu Gott antreten. Jesus sagt: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.

Wenn du von Herzen ein „Heimkommgebet“ sprechen möchtest, will dich das unten vorformulierte Gebet darin unterstützen.

Herr Jesus Christus,
auch wenn ich Dich noch nicht kenne, komme ich zu Dir und bekenne Dir meine Sünden. Bitte vergib mir meine ganze Lebens-Schuld.
Gib mir die Kraft, auch Menschen um Verzeihung zu bitten, an denen ich schuldig wurde. Du sollst ab heute der Herr und Erlöser meines Lebens sein.
Ich danke dir, dass du am Kreuz von Golgatha für meine Sünden gestorben bist. Ab heute will ich mein ganzes Vertrauen auf dich setzen.
Lass mich Menschen treffen, die mir auf diesem neuen Weg mit Dir weiterhelfen. 

Amen.

Ihr/Euer Volkmar Günther

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