Endstation Friedhof?

Für viele Menschen gehören Friedhöfe vermutlich nicht gerade zu ihren Lieblingsorten. Doch hin und wieder lässt es sich nicht vermeiden, sie zu besuchen. Wenn Angehörige und liebe Menschen gestorben sind, dann sind Friedhöfe Orte, an denen man über die Lücken und die Leere, die man nun schmerzlich fühlt, trauern und klagen kann. Wie viele Tränen werden auf Friedhöfen geweint, weil Krankheit, Sterben und Tod vorheriges Lebensglück zu Schicksalsscherben unwiederbringlich zerschlagen haben? 

Der Friedhof, Endstation des Lebens? Viele Menschen wollen sich damit eigentlich nicht abfinden. Könnte es nach dem Tode nicht vielleicht doch irgendwie weitergehen? An Ideen mangelt es nicht. Das Internet ist voll davon. Doch worauf oder auf wen ist in dieser wichtigen Frage Verlass?

In der Bibel lese ich von einem Menschen der hieß Lazarus. Er war gestorben, war tot. Doch völlig unerwartet wurde er auf unfassliche Weise wieder zum Leben erweckt. Dieses Wunder vollbrachte der Mann, der von sich sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Joh. 11,25.26).

Was ist das für eine bemerkenswerte Aussage und wer hat sie ausgesprochen? Es ist Jesus, der Christus, der Messias, der Gesalbte Gottes. Er, der lebendige Herr, besitzt die Autorität uns Menschen aus unserer Hoffnungslosigkeit, die wir auch an den Gräbern empfinden, zu erretten. Nun sind Menschen glücklich zu nennen, die an ihn, Jesus Christus, glauben können und den Friedhof nicht als Endstation des Lebens ansehen müssen. Dazu eingeladen fühlen darf sich jeder von uns.

Volkmar Günther

Bild: Gaby Bessen / In Pfarrbriefservice.de