Reichtum Gottes für 2022

Die Wünsche für das neue Jahr sind ausgetauscht und wahrscheinlich schon wieder weithin vergessen. Wetten, am häufigsten wurde sicherlich der Wunsch nach Gesundheit ausgesprochen, sind wir doch die letzten zwei Jahre permanent mit Gesundheitsfragen überschüttet worden. Aber auch die Wünsche nach Glück und Zufriedenheit stehen sicherlich ganz oben auf der Liste.

Dagegen werden vermutlich die wenigsten sich gegenseitig gewünscht haben, im Jahr 2022 mit göttlichem Reichtum beschenkt zu werden. Darauf kommen wir gewöhnlich auch nicht, bei Sekt und guter Laune, mitten in der Nacht, die das alte Jahr vom neuen Jahr scheidet. Aber warum eigentlich nicht?

Lesen wir doch im Johannesevangelium, wie der Apostel Johannes bezeugt, wie er und seine Apostelkollegen „von SEINER (Gottes) Fülle Gnade um Gnade empfangen haben“ (Johannes 1,16).

Die Fülle der Gnade Gottes ist noch etwas anderes als das, was uns die Welt bieten kann. Denn Gottes Reichtum an Gnade kommt direkt aus dem Himmel und lag zu Weihnachten in einer Krippe, in einem Stall, in Bethlehem.

Im Brief des Paulus an die Kolosser, Kapitel 1, Vers 19 lesen wir: Denn es hat Gott wohlgefallen, dass in ihm (in Jesus Christus) aller himmlischer Reichtum wohnen sollte.

Ganz entscheidend leben wir Christen von dem Reichtum, den Gott mit seinem Sohn Jesus Christus verbunden hat.

Das gilt auch für das neue Jahr 2022. In allen Herausforderungen, die wir in diesem Jahr uns selber stellen oder in die wir gestellt werden, hilft es uns ungemein, wenn wir uns beschenken lassen von SEINER Gnade, die wir bei dem Herrn Jesus Christus finden können. In seiner Gnade will er uns ein befriedetes Herz schenken, das fähig wird den geschenkten Frieden weiterzugeben. Oder bei ihm finden wir Liebe und Annahme, daraus wir mit viel Selbstvertrauen und Mut leben können. Er will unsere Seele satt machen, indem wir uns von ihm ansprechen und segnen lassen und somit auch anderen Menschen zum Segen werden können.

In dem Sinn wünsche ich Ihnen und Euch ein gesegnetes Jahr 2022, egal, was auch kommen mag.

Ihr/Euer Volkmar Günther

Bild: Martin Manigatterer / In: Pfarrbriefservice.de